Antworten auf die Frage, nach der Welt von morgen


Das Klischee: Wir sitzen nur noch im Sessel in voll automatischen Häusern. Wind, Sonne oder das Kleinkraftwerk im Keller versorgen uns mit kostenloser Energie. Kollege Haus-Roboter kommt gerade mit seinem elektrischen Auto vom Einkaufen. Automatisch füllt sich der Kühlschrank…..! Na, und dann ist da die voll digitalisierte Fabrik. Fabrik-Roboter schuften im Auftrag von König Kunde. Der Supervisor managt die Vorgänge vom fernen Funchal (Madeira) aus. Ach, was sind wir ‘smart‘. Sieht so die Welt von morgen aus?

Wer schon einmal ‘Pellkartoffeln angebaut‘ hat, weiß: Irgendwie geht das gar nicht. Wir sind in unterschiedlichen Welten unterwegs. Hinter dem momentanen Gebrauch des Wortes ‘Digitalisierung‘ steckt ein Kategorienfehler – weiß Matthias Horx in einem Interview in Freiburg.

Natürliche werden digitale Techniken die Welt weiter (..und möglicherweise auch noch schneller) verändern. Der in diesem System lebende Mensch hat ein erstaunliches Beharrungsvermögen (Hinweis: Gut zu beobachten bei den derzeitigen Konflikten!). Er bleibt schlichtweg ein analoges Wesen. Es ist trotzdem hilfreich, sich mit zukünftigen Entwicklungen und deren Bedingungen zu beschäftigen.

Die Gretchenfrage: Betrifft es mich? Und wenn ja, wie? Privat? Geschäftlich? Ist es sinnvoll, etwas zu tun? Diese und andere Fragen beschäftigen uns (Mitglieder und Gäste) immer wieder auf den vom Bundesverband StrategieForum e. V. veranstalteten Kongressen. Der Frühjahrskongress findet vom 21. bis 23.4. 2016 statt. Thema: Gemeinsam Ideen entwickeln. Unter anderem werden wir die Frage nach der Welt von morgen stellen. Wir finden heraus, wie wir ‘zukünftig‘ leben wollen. Klingt gut! Wir tun das, mit den von Mitgliedern des Verbandes entwickelten Planspielen.

Das Team der Strategiemacher hat die Gelegenheit, gemeinsam mit interessierten Kongressbesuchern das iNTRO.P4U als Grundlage für die kreative Ideenentwicklung einzusetzen. Schritt 1: Das Spiel. Schritt 2: die Skizze eines Geschäftsmodells entsteht. Schritt 3: Der Prototyp nimmt Gestalt an. Und dann im vierten Schritt: Am nächsten Tag vertiefen wir die Zusammenhänge und entwickeln ein tragfähiges Konzept. Das Ziel: Es soll ein skalierbares Geschäft (Geschäftssystem) entstehen, das einer Überprüfung durch den Kunden standhält. Ich frage mich gerade: Ist das schon ein echter ‘Creathon‘ ? Ein Thema für den Herbst – wie auch immer – das beste Modell wird prämiert!

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