Mitmischen im Spiel um´s Einkommen


Wir laden Mitglieder des Bundesverbandes StrategieForum e. V. sowie Interessenten aus den jeweiligen Regionen im Rahmen unserer Strategie-Veranstaltungen ein, sich mit Ihrer Rolle als Selbstständige (Solo und Unternehmer. Key Accounter.) und mit dem dazugehörigen Geschäftsmodell zu beschäftigen. Wesentliches Ziel ist eine Bewertung in Richtung „Zukunftsfähigkeit“ der eigenen Tätigkeit. Ein Teilziel ist es, allein oder mit der Gruppe solche Geschäftsmodelle zu entwickeln, die das Potzenzial haben, ein nachhaltiges Einkommen für die Beteiligten zu generieren. Mit anderen Worten: Wir treffen uns im Strategie Forum, um gemeinsam an Zukunfts-Perspektiven zu arbeiten. Als Medium dient eines unserer Planspiele: Die Gamification iNTRO.P4U (Perspektive).

Das letzte Strategietreffen des StrategieForum Rhein-Main am 8. Dez. 15 in der LifestyleWerkstatt (Mörfelden-Walldorf) brachte zwei Spieltische mit je vier Mitspielern unter Anleitung eines Moderators zusammen. Die zwei Spielesettings iNTRO.P4U waren schnell aufgebaut. Die Aufgabe: Auf dem Weg zum „smarten“ Geschäftsmodell sind 3 Schritte zu bewältigen:

1. Wir starten: 60 Minuten Spielmodus. Es wird gewürfelt. Die Spielfiguren bewegen sich auf der Spirale vorwärts. Dabei ziehen die Spieler Karten, über deren Fragestellungen (Inhalte: Mewes Strategie Ansatz) man ins Gespräch kommt bzw. auch Einfälle hat, in Richtung: „Betrifft es mich? Wenn ja, wie?“. Wir zählen die Runden, die gesammelten Karten und vergeben „Gewinner“Punkte.

2. Auf einem Geschäftsmodell-Entwurfsblatt machen wir mit farbigen Klebesticker Notizen. Ideen aus den Diskussionen gehen also nicht verloren. Daraus entwickeln die TN im zweiten Schritt IHR aktuelles Geschäftsmodell bzw. schon eine Skizze zu einer neuen Geschäftsidee!

3. In einem dritten Schritt bauen die Mitspieler Ihre Idee mit Hilfe eines Lego-Serious-Game Baukastens oder aus Pappe und Farben zusammen und machen diese damit erlebbar. Sie bauen IHREN allerersten Prototyp.

Die Besonderheit des dahinter liegenden Denkrahmens eines „kybernetischen Managementmodells“ auf Basis der Beobachtungen von Prof. Wolfgang Mewes liegt darin, dass es ein naturkonformes Evolutionsmodell ist, das sich direkt aus dem Verhalten der natürlichen Prozesse ableitet. Es beinhaltet demnach Thesen, die sich auf die Mitwelt (Umwelt) beziehen: Wir hinterfragen den Sinn des Handelns gerade auch in Bezug auf die Natur. Mit einem positiven Geist arbeiten wir miteinander (..nicht egoistisch gegeneinander!!) an einer lebenswerten Zukunft. Wir übernehmen die Verantwortung für unsere persönliche Entwicklung. Wir gehen wertschätzend miteinander um. Eine Zielsetzung ist es, durch Kooperation Möglichkeiten besser zu nutzen, um einfach unsere begrenzten Ressourcen besser einsetzen zu können.

Das iNTRO.P4U adressiert einen Perspektivwechsel. Der Ansatz hebt auf das Grundbedürfnis „Einkommen“ ab. Die Gamification wurde während der letzten Monate im Rahmen einer Gemeinschaftsarbeit interessierter Strategisten des Bundesverbandes StrategieFormum e. V. erschaffen und in den Regionen – deutschlandweit – ausprobiert.

Der treibende Motor war und ist Peter Käpernick. Er wirkt seit 10 Jahren als Strategist in Emmendingen bei Freiburg. Er ist Mitglied im Bundesverband StrategieForum e. V. seit 1978. Er gestaltet Spielbretter, Verpackungen, schreibt Texte und Frage- sowie Ereigniskarten. Er wirkt als Moderator und weist bei dieser Gelegenheit auch die Regionalleiter-Kollegen in die Abläufe ein.

iNTRO.P4U ist Geschäftsidee und Vorbild zugleich! So gesehen, kann das Projekt als Selbstversuch angesehen werden, indem ein attraktives und skalierbares Geschäftsmodell erschaffen und zum Nutzen der Zielgruppe (Selbstständige, Unternehmer, Angestellte) verbreitet wird.

Nutzen: Was bewirkt dieser spielerische Strategie-Ansatz? In dieser Zeit wird viel über „fehlende Strategien“ gesprochen. Ob nun Wirtschaft oder Politik: Es fehlen schlüssige Konzepte. Die Zeitungen sind voll von diesen Aussagen! Viele Menschen empfinden sich als „abgehängt“ – sehen keine Perspektive. Das bringt Verbitterung und Radikalität mit sich!

Einkommen über eine gute Geschäftsidee und ein dazu passendes Geschäftsmodell mit anderen entwickeln und umzusetzen ist ein Ergebnis dieser Spieleaktivität. Das funktioniert in kurzer Zeit, gelingt jungen und älteren Angestellten, gilt für Selbstständige und Unternehmer gleichermaßen. Ein Teilnehmer sagt: „Man kommt vom Spiel direkt ins TUN!“

Tatsache ist – und das bestätigt die Testphase der letzten Monate – dass die Begeisterungsrate hoch ist. Die Teilnehmer bearbeiten IHRE Geschäftsideen mit Akribie. Um diese Methodik weiter und schneller zu verbreiten, werden wir vom BSF e. V. 2016 einen deutschlandweiten Wettbewerb ausschreiben: Geschäftsmodelle von der Strategiewerkstatt direkt in die Welt! Bewertet werden Einzelleistungen oder Teamergebnisse. Entscheidend ist die Umsetzungsmöglichkeit. Informationen bitte in der Geschäftsstelle bei Thomas Ruf oder bei Peter Käpernick (kaepernick@t-online.de) anfordern! Ein Dankeschön an Jürgen Dannoritzer (SF Rhein-Main) für die Einladung!

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Was ist eine Zielgruppe


Die Zielgruppe

Zitat: „Eine Gruppe Menschen mit bestimmten Gemeinsamkeiten oder Bedürfnissen wird zu meiner Zielgruppe, wenn ich beginne mich für sie zu interessieren, einen Kontakt aufbaue und sie mit Interesse reagiert!“ Was eine Zielgruppe ist, lässt sich so prinzipiell beantworten. Doch, wozu braucht man eine Zielgruppe und warum sollen sich beispielsweise Mitarbeiter von (mittelständischen) Unternehmen um Zielgruppen kümmern?

Die Mitglieder von Zielgruppen sind auch Kunden, die Produkte und Dienstleistungen kaufen. Unternehmen leben vom Gewinn infolge getätigter Umsätze. Es liegt also nahe, dass Firmen besondere Erfolge dann haben, wenn sie die Bedürfnisse und Wünsche ihrer Kunden besonders gut befriedigen. Jeder Unternehmer weiß, dass er von seiner Zielgruppe das Geld für seine Leistung bekommt, das er braucht, damit er und die Firma existieren kann. Darüber hinaus liefert die Zielgruppe auch Hinweise darüber, wie die gelieferten Produkte aussehen müssen bzw. zukünftig auszusehen haben, damit sie eine Chance haben, auch weiterhin gekauft zu werden.

Auf die Frage nach der belieferten Zielgruppe nennen manche Unternehmer den Namen der größten Kunden. Man kann daraus schließen, dass diese Firmenlenker 1. wenige lukrative Kunden haben – also ziemlich abhängig sind und dass sie sich 2. noch nie mit ihrer Idealzielgruppe beschäftigt haben. Das Denken in Zielgruppen ist ihnen fremd. Würde man alle Kunden auflisten, stellt man fest, dass 20% der Kunden 80% des Absatzes ausmachen (Pareto Prinzip) und dass sehr unterschiedliche Kundengruppen vertreten sind. Mit anderen Worten: Man kennt seine Kunden eigentlich nicht genau!

Bedeutung für die Praxis

Die Menge kleiner spezieller Zielgruppen ist in den letzten Jahren beständig gewachsen. Die Autoindustrie fertigt heute mit Baugruppen sehr individuelle Produkte. Unter dem Blickwinkel Industrie 4.0 und 3D Drucktechnik werden weitere Individualisierungen – Stichwort Losgröße 1 – auch unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten realistisch. Das bedeutet für den mittelständischen Familienbetrieb:

1. Je kleiner die Zielgruppe, je besser kennt man sich und je besser sind die Voraussetzungen, um gefragte Innovationen auch zu entwickeln. Aus dieser Positionierung heraus lässt sich gut eine Alleinstellung entwickeln.

2. Die weitergehende Automatisierung (Stichwort: Cyber Physical Systems) wird direkte Folgen für Wertschöpfung, Prozesskette und für zukünftige Arbeit haben. So ist zu erwarten, dass im Zuge der digitalen Agenda Wertschöpfungsnetzwerke entstehen, die zumindest in einer Übergangszeit, infolge fehlender Standards, wie kleine Familien (Cluster) zusammen arbeiten werden.

Die neue Offenheit, Transparenz, weltweite Echtzeitzugriffe auf alle Daten, Forschungsgemeinschaften und neue Geschäftsmodelle werden, trotz der Vielfalt bzw. Inkompatibilitäten der Datensysteme, die Umsetzungsgeschwindigkeiten weiter erhöhen. Gleichzeitig werden die Leistungspreise fallen und Effizienzgewinne entstehen. Bleibt als weitere Herausforderung die Versorgung der Betriebe mit den benötigten Software- und Hardware Spezialisten sowie die Entwicklung neuer Organisations- und Strukturformen (Vertrieb: Zielgruppen- bzw. Kundengruppenentwickler).

Botschaft: Es geht um schnelle Lernprozesse mit dem Ziel, gemeinsam mit Zielgruppen und Lieferanten einzigartige Spitzenleistungen zu entwickeln.

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Das Thema Zielgruppe war auch Gegenstand von zwei Workshops  (Zielgruppenanalyse und Zielgruppenbefragung) auf dem kommenden Herbstkongress in Frankfurt des Bundesverbandes Strategieforum e.V. Die Zielgruppe bildet immer einen wichtigen Baustein der engpasskonzentrierten Strategie – stellt praktisch den Gegenpol zu den eigenen Stärken dar. auf diesen beiden Pfeilern ruht die erfolgreiche Strategie – vordergründig.

 

 

Kongress Strategieforum „Instrumente Strategieanwendung“


IMG_4416Der Herbstkongress in Frankfurt vom Bundesverband Strategieforum e.V. erwartet Sie mit begeisternden und innovativen Umsetzungs-Workshops und Vorträgen für Menschen, die unternehmerisch denken und handeln wollen. Der Herbst ist immer ein guter Zeitpunkt für den persönlichen Strategiecheck. Das Motto lautet dieses Mal

Instrumente zur Strategieanwendung

Das offene und lockere Get-Together am Vorabend zu unserem Kongress beginnt schon mit einem kreativen Auftakt: einer Erfolgsgeschichte, die ihresgleichen sucht – vorgetragen vom Unternehmer selbst. Danach lernen Sie neue Gesichter kennen und sehen Freunde wieder. Sie tauschen sich aus über Neues, das Sie erlebt haben und Erfahrungen, die Sie weiter gebracht haben. Sie bekommen schon am ersten Abend die ersten neuen Impulse.

Der Strategie-Kongress ist eine Praxisveranstaltung, ganz speziell für Sie. Machen Sie eigene Erfahrungen in 4 Praxis-Workshops  und nehmen Sie Neues mit. Sie werden ihre Zukunft neu definieren können. Ihre Kreativität ist in den Workshops gefordert: Sie denken über den Tellerrand hinaus und erobern für sich neue Handlungsspielräume. Ihre selbst erarbeiteten Projekte und Ergebnisse aus den Workshops sind Innovationen auf Basis der engpass-konzentrierten Strategie und so geschaffen, dass Sie sie bereits am darauffolgenden Montag umsetzen können. – Lassen Sie sich inspirieren!

Programmübersicht

Donnerstag, 26. November 2015 ab 19.30 Uhr

Keynote: Der Erfolgsfall: Kilian Druck Grünstadt Dinges GmbH
Anschließend:
Get Together

Gespräche, Snacks& Drinks in ungezwungener Atmosphäre. Es ist der Rahmen für Ihren Partner/Ihre Partnerin und Sie, zusammen mit Ihren Freunden der Strategie zu feiern und sich auszutauschen.

Freitag, 27. November 2015 ab 9.00 Uhr Instrumente zur Strategieanwendung

Über den Tag verteilt 8 Praxis-Workshops, jeweils 2 parallel, sodass Sie bei 4 teilnehmen können.

Spannungsbilanz: Messe und steuere deinen Erfolg! (Reinhold Hettich)20150226_101055

Kollegiale Beratung: Nutze die Inspiration der Kollegen! (Michael Hihn)

Verkaufen 2.0: Mache mehr Umsatz ohne zu „verkaufen“! (Jürgen Dawo)

Zielgruppenanalyse: Konzentriere dich auf EINE Zielgruppe! (Gunter Steidinger)

Pressearbeit: Finde Ansätze für deine Pressearbeit! (Volker Zaborowski)

Online-Shop: Mache Umsatz im Internet! (Matthias Kohlhoff)

Webinar: Verwandle dein Wissen in Kundennutzen! (Jürgen Frehse)

Befragung: Finde heraus, was dein Kunde wirklich will! (Thomas Rupp)

Strategie-Check: Erarbeite dein Strategie-Konzept! (Thomas Ruf, ganztägig)

Ende gegen 19.00 Uhr, anschließend Essen und Austausch

Samstag, 28. November 2015 ab 10 h 00: Optionen für Aktivisten der Strategieanwendung

Gründung von Strategiegruppen, Feedbackrunden, Kollegiale Beratung, Networking
Ende gegen 12.00 Uhr

Bereichert und erfüllt können Sie die Heimreise antreten. Im Kopf und in Notizen nehmen Sie wichtige Impulse mit und Ihr Herz ist erfüllt vom Gedanken an die Anwendung und Umsetzung.

Hier finden Sie das detaillierte Programm 

Ort
Frankfurt/Main, Hotel Holiday Inn, Airportnähe

Investition, die sich lohnt
Ab 299 €, hier die Einzelheiten.

Anmeldung
Sie erhalten eine verbindliche Anmeldebestätigung von der Geschäftsstelle mit der Anmeldung.  

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