Regionalleiter diskutieren ihr Geschäftsmodell


Im Rahmen des strategischen Herbstkongresses des Bundesverbandes Strategie e.V. trafen sich auch zwanzig in den Regionen ehrenamtlich tätige Regionalleiter zu ihrer Herbsttagung. Die Strategieforen „vor Ort“ sind damit beschäftigt, die guten Ideen der Mewes Strategie so aufzubereiten, dass die Zielgruppe der Vereinsmitglieder aber auch der Wissensinteressenten davon für ihre persönliche und vor allem geschäftliche Entwicklung profitieren. Es geht um ein funktionierendes Geschäftsmodell.

Die kybernetische Managementlehre beschreibt die dynamischen Prozesse, die im Viereck Stärken, Zielgruppen, Leistung (Minimumfaktor/Problemlösung) und Ergebnis ablaufen. Dabei findet der jeweilige Engpass einer ausgewählten Teilzielgruppe besondere Beachtung. Im Falle der von den Tagungsteilnehmern adressierten Gruppe der Solos (Selbstständige, in Kleinfirmen tätige Dienstleister und Handwerker aber auch Angestellte Führungskräfte) ist das meist die fehlende Nachfrage.

Unsere für den Zweck einer schnellen Heranführung an die strategischen Zusammenhänge geschaffene Gamification (Planspiel) iNTRO. P4U (Perspektivwechsel) wurde „durchgespielt“ und von den Teilnehmern des Regionalleiter-Treffens diskutiert. Insgesamt 4 Gruppen spielten das Spiel und konnten sich davon überzeugen, dass neue Blickwinkel oft den Anstoß für Veränderung geben: Das ist bei diesem Einstieg auch gewollt. Gilt es doch in 90 bis 120 Minuten in einem kleinen Team (vier Mitmacher pro Spieletisch) eine Ideenskizze für eine Problemlösung plus das dazugehörige Neue Geschäftsmodell zu entwerfen. In einem weiterführenden Workshop werden diese Skizzen zu einem Konzept verdichtet und führen noch am selben Tag zu einem ersten Entwurf eines Prototyps. Mit diesem (haptischen) Modell der Idee geht es dann auch schon ab zum Kunden. Man kann sagen: Da steht zwar nicht „Lean“ drauf….ganz fixxx ist es aber trotzdem!

Was haben die Regionalleiter beschlossen? Die Gamification „iNTRO.P4U“ wird im kommenden Jahr im Rahmen eines deutschlandweiten Wettbewerbes eingesetzt. Dieser startet in den Regionen. Die Teilnehmer sind aufgerufen unter Anleitung „ihrer“ Regionalleiter neue Ideen und zukunftsfähige Geschäftsmodelle auf Basis des Spieles sowie der Mewes Strategie zu entwerfen und einer Jury einzureichen. Die Sieger werden an der Endausscheidung am Strategie Tag 2016 teilnehmen. Die Gewinner erhalten einen Sachpreis sowie die Expertenunterstützung bei der Umsetzung ihres neuen (..oder angepassten) Geschäftsmodelles. Nutzen für uns: Mehr Öffentlichkeit. Mehr Kontinuität. Mehr Bekanntheit.

PS: Wäre es nicht eine tolle Idee, diesen Ansatz für die aktuelle Migranten-Diskussion zu verwenden? Thematisch ginge es darum, mit den Migranten geeignete Ideen und Werkzeuge zu erarbeiten, die sich bei einer Rückkehr in die Heimat schnell und zuverlässig in tragfähige Geschäftskonzepte (Existenzsicherung mit einem auskömmlichen Einkommen!) umwandeln lassen…..?? Verwendete Symbole und Bildkarten lassen doch sofort eine Kommunikation zu. Und ein wenig Englisch kann eigentlich jeder.

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Mindesthonorar für Solos


Sabine Zimmermann ist Vizefraktionschefin der Linken im Bundestag. Sie regt an, über die Einführung eines „Mindesthonorares“ für Selbstständige zu diskutieren. Beiträge zur Krankenversicherung müssten reduziert und die Arbeitslosenversicherung müsste sich am realen Einkommen orientieren. Gerade die beiden letzten Punkte sind natürlich interessant. Aber ein Mindesthonorar?

Hintergrund der Sorge der Politik sind Zahlen, nachdem immer mehr Selbstständige auf Hartz IV angewiesen sind. Haben im Jahre 2007 etwa 66.900 Freiberufler das Arbeitslosengeld II bezogen, hat sich diese Zahl bis 2014 verdoppelt. Interessant in diesem Zusammenhang ist der Zuwachs an „Solo-Unternehmer“ (..wie sich diese Berufsgruppe gerne nennt!). Sie wuchs vom Jahre 2000 mit 1.84 Mio auf 2.34 Mio im Jahre 2014. Tendenz weiter steigend! Dazu kommen noch ca. 2 Mio Klein-Unternehmer – das sind Selbstständige mit wenigen Mitarbeitern. Im Mittel wird für diese Berufsgruppe 1.496 Euro (Median: Statistisches Bundesamt) Erwerbseinkommen genannt.

Wir glauben, dass die Idee ein Mindesthonorar zu fordern, als ziemlich realitätsfern einzustufen ist. Eine praktikable Lösung für Solos sehen wir indes darin, sich selbst mit den strategischen Ansatzpunkten und Möglichkeiten der eigenen Existenz zu beschäftigen. Auch Solos können wählen: Beispielsweise ein Problemfeld mit genügend Tiefe. Sie können den Blick für die Engpässe einer Zielgruppe schärfen. Der Markt braucht keine >20 Frisörläden in einer Kleinstadt, aber auch die Produzenten von WEB Seiten könnten sich die Frage beantworten, wo sie sich in ihrer Dienstleistung zum Wettbewerber unterscheiden. Ja, und dann gibt es noch die vielen Netzwerker! Illusionisten?

Wir diskutieren diese Zusammenhänge in der Gruppe auf Basis einer Gamification: iPIF Perspektive im Fokus. Jeder Teilnehmer begreift den Sinn einer richtigen Strategie spielend! Thematisch geht es um die Befriedigung eines Grundbedürfnisses: Der Einkommenssicherung. Da gibt es den Engpass einer ausreichenden Nachfrage. Es geht also um die „zu geringe“ Marktwirkung. Wir bieten die Lösung: Systematik zur Steigerung der Attraktivität und Marktanziehung. Kennenlernmeetings gibt es immer donnerstags…..!

iXX Industrie 4.0. – Das neue Spiel, weltweit!


Wie der Müsli-Joghurt die Digitalisierung im Wertschöpfungsnetzwerk erlebt.

Das StrategieCentrum-Oberrhein – mit freundlicher Unterstützung des Bundesverband StrategieForum e.V. sowie der Offensive Mittelstand – startet eine landesweite Orientierungs-Initiative für mittelständische Unternehmer zum aktuellen Thema: Industrie 4.0. Kontaktstelle für die Region Stuttgart sind die Strategiemacher des www.Strategie.net/Stuttgart

Industrie 4.0. – das IOT (Internet der Dinge) – die Digitale Agenda – CPS (Cyber Physical Systems): Hinter diesen Schlagworten verbirgt sich die Arbeitswelt von morgen. Wer Industrie 4.0. sagt, meint eigentlich „die zukünftigen Unternehmen 4.0.“ und damit eine neue Generation von Mitarbeitern insbesondere Führungskräfte. Die digitale Vernetzung wird zu noch mehr Automatisierung, zu noch mehr Produktivität führen. Das große Netzwerk zu noch mehr Transparenz und zu noch mehr Orientierungslosigkeit und damit zu noch mehr Anpassungsträgheit. Auch andere Organisationsformen werden sich herausbilden. Dafür braucht es den „richtigen“ (Führungs) Menschen. Wie das gehen soll?

Im Rahmen der 30 StrategieForen im Land, bieten wir die Räume für gute Ideen und neue Strategien. Gemeinsam können wir in diesen Räumen VOR-denken. Betrifft es mich mit meiner Firma, mit meinen Stärken? Wenn ja, wie? Was muss ich tun? Damit Anpassung und die neue Art von Kooperation funktionieren, haben wir strategisch orientierte Planspiele (Stichwort: Gamification) erfunden. iXplus NischenFinder und iXX Industrie 4.0.

Im Team simulieren wir digitale Zukunftsmusik und erleben, was auf die KMU persönlich und geschäftlich zukommt. Gemeinsam sehen wir Wege und erarbeiten uns Antworten. Wir planen ein Stuttgarter Kick-off für den 23. Juli 2015. Die Einladungen für diese Veranstaltung sind in Vorbereitung.

Die StrategieMacher


Es ist der 9. April 2015 und sieben Menschen treffen sich in Stuttgart. Ein Ergebnis der intensiven Arbeit ist die Beschreibung des Teams, es sind „Die StrategieMacher“.

Die sieben StrategieMacher der ersten Stunde

Peter Käpernick, Tobias Schrade, Jürgen Dannoritzer, Harald Breuer, Dr. Rudolf Müller, Susanne Weiß, Gerd Salway (von links nach rechts)

Der erarbeitete Aktions- und Massnahmenplan wird sich Schritt für Schritt auf dieser Webseite entfalten. So wird die Reaktivierung des StrategieForums Stuttgart vorbereitet. Die Entwicklung des Spiels iXX Industrie 4.0 wird in Kooperation mit der Offensive Mittelstand in BW vorangetrieben. #Gamification als ein Weg Informationen weiter zu geben und Interessierte an ein Thema heranzuführen ist ein Kernelement unserer Arbeit. Weitere StrategieMacher werden hinzukommen. Kooperation auf #Augenhöhe ist Bestandteil unseres Wirkens.

Kontakt: info@die-strategiemacher.de