EK-Strategie

Diese Strategie ist von Wolfgang Mewes entwickelt worden und beruht auf den folgenden vier Prinzipien. Zur Umsetzung gibt es 7 Schritte. Wann immer wir lesen, dass ein Großunternehmen sich auf seine Kernkompetenzen beschränken will, folgt es einem wichtigen Prinzip. Für eine dynamische Wirkung reicht dies jedoch alleine nicht. Besonders das Konzept der Nutzenmaximierung ist entscheidend.
Die Prinzipien und Schritte gelten nicht nur für Unternehmen auch für die persönliche Lebens- und Erfolgsstrategie! Es geht um das Wechselspiel der Auflösung des eigenen „internen“ Engpassen und dem Bieten von möglichst „zwingenden“ Nutzen für andere – die Zielgruppe – bei der Überwindung von deren Engpass.

Die 4 Basisprinzipien der engpasskonzentrierten (evolutionskonformen) Strategie

1. Konzentration statt Verzettelung
Wer sich verzettelt, bleibt durchschnittlich. Die Ursachen liegen in “Kopf und Herz”. Konzentration erzielt Vorsprung und Lerngewinne.

2. Der wirkungsvollste Punkt
Schon David hat seine Kräfte konzentriert – auf den wirkungsvollsten Punkt des Gegners. Das Unternehmen muß den wirkungsvollsten Punkt der Problemlösung beim Kunden treffen. Genaues Zielen ist dabei wichtiger, als die Größe der Kraft!

3. Minimumfaktor/Engpass
In vernetzten Systemen gibt es immer einen Hauptfaktor, der am weiteren Wachstum hindert. Das gilt ebenso für Sie selbst (interner) wie für Ihre Kunden (externer Minimumfaktor).

abb5d-nutzenmaximierung4. Nutzen statt Gewinnmaximierung
Erst muß der Nutzen für die Zielgruppe, die Kunden gesteigert werden – dann steigt der Gewinn.

Die 7 Schritte der engpasskonzentrierten (evolutionskonformen) Strategie

1. Stärken und Potentiale des Unternehmens
Besondere Fähigkeiten in der Bewertung aus Sicht des potentiellen Kunden und im Vergleich zu Wettbewerbern

2. Geschäftsfelder
Aus den Stärken resultiert das vorhandene und weiter mögliche Angebot auf dem Markt, noch ohne nach potentiellen Zielgruppen zu schauen

3. Zielgruppen
Dies sind Gruppen von Menschen mit möglichst homogenen Bedürfnissen

4. Probleme der Zielgruppe
Für Teil-Zielgruppen die brennenden Probleme herausfiltern (externer Engpass bzw. Minimumfaktor).

5. Interne Innovation
die notwendig ist, um den Kunden bei der Lösung seiner brennenden Probleme besser zu unterstützen. Hier geht es erstmals um interne Schwachstellen und den internen Minimumfaktor. Ziel ist Added Value (übertreffen der Kundenerwartung) für den Kunden!

6. Kooperationsstrategie
Bei der Innovation kann man nicht alles selbst machen. Wenn die Nutzensteigerung für den Kunden das Ziel ist, wie sind dann die Bedingungen für eine optimale Kooperation?

7. Leitbild/Vision
Stellt den Kunden und seine Bedürfnisse in den Mittelpunkt. Strahlt durch die enthaltenen Werte eine Sogwirkung aus und macht die Einzigartigkeit des Unternehmens deutlich.
Zur Nutzung dieser Strategiemethode von Wolfgang Mewes gibt besteht ein Bundesverband Strategieforum e.V.  mit zahlreichen Regionaltreffen mit Treffen und Austausch der Anwender und Vorträgen und Workshops zur Vertiefung der Methode bzw. zur Begleitung bei der Umsetzung.
Im praktischen Einsatz haben sich das Strategietableau von Bürkle und die Strategietorte von Jochen Friedrich sowie der Erweiterung von Rudolf Müller (mehr Ebenen: Ergebnisse, Werte, Denkmuster und 4 Feldern auf jede Ebene) bewährt.

Beispiele erfolgreicher Anwendungen
ASWO, Elektronik-Großhandel
REWE, Einzelhandelskette
OBI, Heimwerkermärkte
KÄRCHER- Hochdruckreiniger

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