Was ist eine Zielgruppe


Die Zielgruppe

Zitat: „Eine Gruppe Menschen mit bestimmten Gemeinsamkeiten oder Bedürfnissen wird zu meiner Zielgruppe, wenn ich beginne mich für sie zu interessieren, einen Kontakt aufbaue und sie mit Interesse reagiert!“ Was eine Zielgruppe ist, lässt sich so prinzipiell beantworten. Doch, wozu braucht man eine Zielgruppe und warum sollen sich beispielsweise Mitarbeiter von (mittelständischen) Unternehmen um Zielgruppen kümmern?

Die Mitglieder von Zielgruppen sind auch Kunden, die Produkte und Dienstleistungen kaufen. Unternehmen leben vom Gewinn infolge getätigter Umsätze. Es liegt also nahe, dass Firmen besondere Erfolge dann haben, wenn sie die Bedürfnisse und Wünsche ihrer Kunden besonders gut befriedigen. Jeder Unternehmer weiß, dass er von seiner Zielgruppe das Geld für seine Leistung bekommt, das er braucht, damit er und die Firma existieren kann. Darüber hinaus liefert die Zielgruppe auch Hinweise darüber, wie die gelieferten Produkte aussehen müssen bzw. zukünftig auszusehen haben, damit sie eine Chance haben, auch weiterhin gekauft zu werden.

Auf die Frage nach der belieferten Zielgruppe nennen manche Unternehmer den Namen der größten Kunden. Man kann daraus schließen, dass diese Firmenlenker 1. wenige lukrative Kunden haben – also ziemlich abhängig sind und dass sie sich 2. noch nie mit ihrer Idealzielgruppe beschäftigt haben. Das Denken in Zielgruppen ist ihnen fremd. Würde man alle Kunden auflisten, stellt man fest, dass 20% der Kunden 80% des Absatzes ausmachen (Pareto Prinzip) und dass sehr unterschiedliche Kundengruppen vertreten sind. Mit anderen Worten: Man kennt seine Kunden eigentlich nicht genau!

Bedeutung für die Praxis

Die Menge kleiner spezieller Zielgruppen ist in den letzten Jahren beständig gewachsen. Die Autoindustrie fertigt heute mit Baugruppen sehr individuelle Produkte. Unter dem Blickwinkel Industrie 4.0 und 3D Drucktechnik werden weitere Individualisierungen – Stichwort Losgröße 1 – auch unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten realistisch. Das bedeutet für den mittelständischen Familienbetrieb:

1. Je kleiner die Zielgruppe, je besser kennt man sich und je besser sind die Voraussetzungen, um gefragte Innovationen auch zu entwickeln. Aus dieser Positionierung heraus lässt sich gut eine Alleinstellung entwickeln.

2. Die weitergehende Automatisierung (Stichwort: Cyber Physical Systems) wird direkte Folgen für Wertschöpfung, Prozesskette und für zukünftige Arbeit haben. So ist zu erwarten, dass im Zuge der digitalen Agenda Wertschöpfungsnetzwerke entstehen, die zumindest in einer Übergangszeit, infolge fehlender Standards, wie kleine Familien (Cluster) zusammen arbeiten werden.

Die neue Offenheit, Transparenz, weltweite Echtzeitzugriffe auf alle Daten, Forschungsgemeinschaften und neue Geschäftsmodelle werden, trotz der Vielfalt bzw. Inkompatibilitäten der Datensysteme, die Umsetzungsgeschwindigkeiten weiter erhöhen. Gleichzeitig werden die Leistungspreise fallen und Effizienzgewinne entstehen. Bleibt als weitere Herausforderung die Versorgung der Betriebe mit den benötigten Software- und Hardware Spezialisten sowie die Entwicklung neuer Organisations- und Strukturformen (Vertrieb: Zielgruppen- bzw. Kundengruppenentwickler).

Botschaft: Es geht um schnelle Lernprozesse mit dem Ziel, gemeinsam mit Zielgruppen und Lieferanten einzigartige Spitzenleistungen zu entwickeln.

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Das Thema Zielgruppe war auch Gegenstand von zwei Workshops  (Zielgruppenanalyse und Zielgruppenbefragung) auf dem kommenden Herbstkongress in Frankfurt des Bundesverbandes Strategieforum e.V. Die Zielgruppe bildet immer einen wichtigen Baustein der engpasskonzentrierten Strategie – stellt praktisch den Gegenpol zu den eigenen Stärken dar. auf diesen beiden Pfeilern ruht die erfolgreiche Strategie – vordergründig.

 

 

Kongress Strategieforum „Instrumente Strategieanwendung“


IMG_4416Der Herbstkongress in Frankfurt vom Bundesverband Strategieforum e.V. erwartet Sie mit begeisternden und innovativen Umsetzungs-Workshops und Vorträgen für Menschen, die unternehmerisch denken und handeln wollen. Der Herbst ist immer ein guter Zeitpunkt für den persönlichen Strategiecheck. Das Motto lautet dieses Mal

Instrumente zur Strategieanwendung

Das offene und lockere Get-Together am Vorabend zu unserem Kongress beginnt schon mit einem kreativen Auftakt: einer Erfolgsgeschichte, die ihresgleichen sucht – vorgetragen vom Unternehmer selbst. Danach lernen Sie neue Gesichter kennen und sehen Freunde wieder. Sie tauschen sich aus über Neues, das Sie erlebt haben und Erfahrungen, die Sie weiter gebracht haben. Sie bekommen schon am ersten Abend die ersten neuen Impulse.

Der Strategie-Kongress ist eine Praxisveranstaltung, ganz speziell für Sie. Machen Sie eigene Erfahrungen in 4 Praxis-Workshops  und nehmen Sie Neues mit. Sie werden ihre Zukunft neu definieren können. Ihre Kreativität ist in den Workshops gefordert: Sie denken über den Tellerrand hinaus und erobern für sich neue Handlungsspielräume. Ihre selbst erarbeiteten Projekte und Ergebnisse aus den Workshops sind Innovationen auf Basis der engpass-konzentrierten Strategie und so geschaffen, dass Sie sie bereits am darauffolgenden Montag umsetzen können. – Lassen Sie sich inspirieren!

Programmübersicht

Donnerstag, 26. November 2015 ab 19.30 Uhr

Keynote: Der Erfolgsfall: Kilian Druck Grünstadt Dinges GmbH
Anschließend:
Get Together

Gespräche, Snacks& Drinks in ungezwungener Atmosphäre. Es ist der Rahmen für Ihren Partner/Ihre Partnerin und Sie, zusammen mit Ihren Freunden der Strategie zu feiern und sich auszutauschen.

Freitag, 27. November 2015 ab 9.00 Uhr Instrumente zur Strategieanwendung

Über den Tag verteilt 8 Praxis-Workshops, jeweils 2 parallel, sodass Sie bei 4 teilnehmen können.

Spannungsbilanz: Messe und steuere deinen Erfolg! (Reinhold Hettich)20150226_101055

Kollegiale Beratung: Nutze die Inspiration der Kollegen! (Michael Hihn)

Verkaufen 2.0: Mache mehr Umsatz ohne zu „verkaufen“! (Jürgen Dawo)

Zielgruppenanalyse: Konzentriere dich auf EINE Zielgruppe! (Gunter Steidinger)

Pressearbeit: Finde Ansätze für deine Pressearbeit! (Volker Zaborowski)

Online-Shop: Mache Umsatz im Internet! (Matthias Kohlhoff)

Webinar: Verwandle dein Wissen in Kundennutzen! (Jürgen Frehse)

Befragung: Finde heraus, was dein Kunde wirklich will! (Thomas Rupp)

Strategie-Check: Erarbeite dein Strategie-Konzept! (Thomas Ruf, ganztägig)

Ende gegen 19.00 Uhr, anschließend Essen und Austausch

Samstag, 28. November 2015 ab 10 h 00: Optionen für Aktivisten der Strategieanwendung

Gründung von Strategiegruppen, Feedbackrunden, Kollegiale Beratung, Networking
Ende gegen 12.00 Uhr

Bereichert und erfüllt können Sie die Heimreise antreten. Im Kopf und in Notizen nehmen Sie wichtige Impulse mit und Ihr Herz ist erfüllt vom Gedanken an die Anwendung und Umsetzung.

Hier finden Sie das detaillierte Programm 

Ort
Frankfurt/Main, Hotel Holiday Inn, Airportnähe

Investition, die sich lohnt
Ab 299 €, hier die Einzelheiten.

Anmeldung
Sie erhalten eine verbindliche Anmeldebestätigung von der Geschäftsstelle mit der Anmeldung.  

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